Im Seekajak die deutsche Ostsee erobern:
Gib(t) Dir Meer

Wasserwandernd erobern wir die deutsche Ostseeküste. Unsere Seekajaktour führt uns in zehn Etappen von Flensburg bis nach Usedom. 1.000 Kilometer auf dem Wasser bedeuten draußen zu sein, die Naturgewalten intensiv zu spüren: Wasser, Wind und Wellen - Sonne, Sand und Strand. Leg den Alltag ab und lass das Abenteuer rein. Volle Paddelkraft voraus!


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Deutschland – Im Seekajak von Flensburg bis UsedomKajak-Reise, Gepäcktransport, Reisekoch ‐ Paddelurlaub & Komfort
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7. Etappe von Dierhagen nach Stralsund: Unbekannte Lagunenlandschaft Bodden und Inseloase ohne viel Chichi

Unsere 7. Etappe beginnt nahe Ribnitz-Damgarten. Wir tauschen während dieser Tour zunächst die Wildheit des offenes Meere mit der Gelassenheit des Boddens. Er grüßt uns mit saftigen Wiesen, grünen Feldern und schilfbewachsenem Ufergürtel. Wusstest Du, dass der Bodden eine in der Ostsee einzigartige Lagunenlandschaft ist? Nicht wegzudenken sind hier die alten Zeesboote mit ihren rostbraunen Segeln.

An der Küste grüßen Orte wie Dierhagen, Wustrow oder Ahrenshoop. Jeder für sich ist ein Schmuckstück mit langer Tradition. Wustrow wartet mit stattlichen Kapitänshäuschen auf. Deren historische Haustüren sind oft reich und bunt verziert. Diese sogenannten Darßer Haustüren findet man auch in Born, Wieck, Prerow oder Zingst. Sie sind ein Stück farbenfroher Seemannsgeschichte und gehören zum immateriellen Kulturerbe, ebenso wie die Zeesboote auf dem Bodden.

 

Ein Ausflug führt uns um die Insel Hiddensee, der schönen Schwester von Rügen, oder auch „dat söte Länneken“ (das süße Ländchen) genannt. Ihre schmale langgezogene Gestalt erinnert an einen Spazierstock, der an der schmalsten Stelle nur 150 Meter breit ist.

Im Süden zwischen Vitte und Neuendorf passieren wir große Sanddünen, mit Heidekraut und knorrigen Kiefern bewachsen. Im Sommer kann man sich hier an vielen Stellen mit Blau- und Brombeeren den Bauch vollschlagen.

Der nördliche Teil Hiddensees, der Dornbusch, ist hügeliger und erhebt sich bis zu 70 Meter über dem Meer. Auf dem „Schluckswiek" thront das Wahrzeichen der Insel, der 28 Meter hohe Leuchtturm.

Ein letzter Blick zurück auf Hiddensee, schon paddeln wir weiter gen Süden. Wir umranden die Festlandspitze bei Barhöft und erreichen nach ca. 15 Kilometern Stralsund. Das Ende der 7. Etappe naht.

 

Hiddensee: Die autofreie ca. 17 Kilometer lange Insel kann nur per Fähre oder Wassertaxi erreicht werden. Auf Hiddensee geht es ruhiger zu, kein Glamour-Badeort, keine Strandkorb-Hochburg, keine Wellness-Hotels. Dafür gibt es hier Natur pur. Eine Besonderheit ist die Dünenheide, die letzte große Küstenheide im deutschen Ostseeraum.

Kulturschaffende wie der Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann, der Dichter Joachim Ringelnatz, Hans Fallada oder die Stummfilmdiva Asta Nielsen kamen im Sommer hierher. Auch Alber Einstein kam mehrmals hier. Hauptmann ließ sich in den 1920er-Jahren gänzlich auf Hiddensee nieder. Sein Grab befindet sich auf dem Inselfriedhof.

 

Stralsund: Stralsund ist die größte Stadt Vorpommerns und liegt am Strelasund, der Meerenge zwischen Festland und der Insel Rügen. Stralsunds Altstadt ist fast vollständig von Wasser umgeben. Ihre hervorragend erhaltene Bausubstanz reicht vom Mittelalter bis zum Klassizismus und wurde von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt. Ähnlich wie in Wismar gibt es auch in Stralsund eine Vielzahl an herausragenden Beispielen norddeutscher Backsteingotik, wie bspw. das Rathaus, St. Jakobi, St. Nikolai, St. Marien oder das Katharinenkloster. Bei Einheimischen und Touristen ist das Ozeaneum sehr beliebt, ein Meeresmuseum, das u.a. in riesigen Aquarien die zauberhaften Unterwasserwelten der nördlichen Meere zeigt.

Darßer Haustür 1
Zeesboot auf dem Bodden
Darßer Haustür 2
Reetdachhaus am Bodden
Hiddensee: Leuchtturm Dornbusch
Hiddensee: Sanddünen mit Heidekraut und Kiefern
Blick über Hiddensee





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