Borkum - Seekajak-Kurse für Einsteiger auf der Nordsee

  

Borkum - Seekajak-Kurse für Einsteiger auf der Nordsee

  

Borkum - Seekajak-Kurse für Einsteiger auf der Nordsee

  

Borkum - Seekajak-Kurse für Einsteiger auf der Nordsee

  

Borkum - Seekajak-Kurse für Einsteiger auf der Nordsee

  


Borkum - Seekajak-Kurse für Einsteiger


Übungswochenenden auf Borkum - mitten im niedersächsichen Wattenmeer

Du möchtest das Fahren im Seekajak probieren, ohne dich auf eine längere Tour festzulegen, oder als konkrete Touren-Vorbereitung? Du möchtest Paddeln lernen und hast kein eigenes Material?
Wir bieten ausführliche Grundlagen im Umgang mit Seekajak und Paddel, ebenso zu den Themen Sicherheit und Gefahrenvermeidung.

Wir bieten dir die Einsteiger-Wochenenden auf Borkum auf der Nordsee an, an denen du ohne eigenes Boot und Paddelkenntnisse die Grundlagen des Seekajak fahren erlernen kannst.


 

Teilnehmer: Min. 4 - Max. 8 Personen

Veranstalter: Club Aktiv


Deutschland1 Paddel: Seekajak fahren testenSeekajak - KinderfreundlichZeltVollverpflegungDruckansicht

Leistungen


An- Abreise: ab/bis Emden Außenhafen

  • Fährfahrt Emden - Borkum und zurück
  • Unterkunft im Doppelzelt, Duschen und WCs stehen zur Verfügung; Kurtaxe
  • Lebensmittelstellung für Abendessen, Frühstück, Pausenverpflegung
  • Koch- und Grillausrüstung
  • Komplette Seekajak Ausrüstung: Doppel-Seekajak, Paddel, Spritzdecke, Paddelweste
  • Seekajak Kurs mit einem erfahrenen Guide

Reisezeit

Preis p.P.

Sa. 29.04 - Mo. 01.05.2017

ab 269 €

Fr. 05.05 - So. 07.05.2017

ab 269 €

Fr. 19.05 - So. 21.05.2017

ab 269 €

Reisekurzinfo

Reisebeschreibung

Zusatzinformationen

Reise Details

  • Gesamtreisedauer: 3 Tage
  • Paddeltage: ca. 1,5 Tage*
  • Paddelzeit pro Tag: nach Absprache*
  • Gesamtlänge: entfällt

  • Voraussetzung: Für AnfängerInnen ohne Paddelvorkenntnisse
  • Anforderungen: sportliche Ausdauer, körperliche Fitness

  • An- und Abreise: Fähre ab Emden




  • Highlights
        Borkum liegt im niedersächsischen Wattenmeer
        Beobachtung von Seehunden und Vögeln
        Spaziergang durch Borkum Stadt

  •     Übernachtung/Verpflegung: Standorttour mit Zeltübernachtung
        Lebensmittelstellung für Frühstück, Lunch, Abendessen
        Komplette Ausrüstung


* Die Paddeleinweisung und die Probetouren erfolgen nach Absprache und den Wetter-Gegebenheiten.

 

Nationalpark Wattenmeer und Borkum

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer besteht seit 1986 mit dem Ziel, eine weltweit einzigartige Natur- und Kulturlandschaft zu erhalten. Die Gesamtfläche des Nationalparks beträgt 2.777 km². Zusammen mit dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und dem niederländischen Wattenmeer gehört der Nationalpark seit Juni 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Borkum ist die westlichste der sieben Ostfriesischen Inseln. Sie ist 36 km² groß und hat einen fast 26 km langen Sandstrand. Aufgrund des Golfstroms herrscht auf der Insel ein ausgeglichenes Jahresklima. Durch die Hochseelage ist die Insel besonders pollenarm und jodhaltig. Bekannt ist der Neue Leuchtturm mit wunderbarem Blick über die Insel. Zu den Besonderheiten der Insel gehören die Seehundbänke in Strandnähe.

Geplanter Reiseverlauf Seekajak-Kurse für Einsteiger

1. Tag: Individuelle Anreise nach Emden Außenhafen. Am frühen Nachmittag nehmen wir die Fähre nach Borkum. Gepäcktransfer, kurzer Gang zum Yachthafen. Anschließend bauen wir die Zelte auf, essen gemeinsam und besprechen die nächsten Tage.
Für später anreisende Gäste besteht die Möglichkeit, mit dem Katamaran anzureisen (Aufpreis).
2. und 3. Tag: Wir beginnen das Erlebnis-Wochenende mit einer Einführung in die Paddeltechnik. Du lernst die Boote kennen und erfährst, wie du effektiv paddelst. Anschließend fahren wir an der Insel entlang, damit du die erlernten Techniken anwenden kannst. Zwischendurch machen wir freiwillige Kenter- und Bergeübungen - Hinweise auf Gefahrenvermeidung ergänzen die Sicherheitseinweisung. Diese Tour ist für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren in Begleitung der Eltern geeignet.
3. Tag: Voraussichtlich um 16.30 Uhr legt  die Fähre in Richtung Emden ab. Eilige können gegen Aufpreis um 14 Uhr den Katamaran nehmen. In Emden erreicht ihr die Züge in Richtung Bremen/Hamburg/Berlin und in das Ruhrgebiet.

Anforderungen

Ihr solltet Lust auf Bewegung und Outdoor-Leben haben. Paddel- und Seekajak-Kenntnisse werden nicht erwartet. Alle TeilnehmerInnen müssen schwimmen können.

Kurzinfo Verpflegung und Unterkunft

  • Lebensmittelstellung für das gemeinsame Zubereiten von Frühstück und Abendessen, ein gemeinsamer Grillabend; Pausenverpflegung.
  • Zeltübernachtung auf Campingplatz in Doppelzelten, optional Ein-Personenzelte; Sanitärgebäude mit Dusche und WCs.

Zubuchbare Leistungen

 - Ermäßigung Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre: -70 EUR


(Preise pro Person)

Vor Ort zu zahlen ( nicht im Preis enthalten):
Softdrinks, alkoholische Getränke, Eintrittsgelder etc.

Kajaktouren » 

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung » 

Anforderungen – Paddeln kann doch jede/r?

Du hast dich für eine spannende und ungewöhnliche Reiseart entschieden, bei der das Paddelvergnügen und die Erholung im Vordergrund stehen. Die meisten Kajaktouren sind deshalb so arrangiert, dass AnfängerInnen an den Touren teilnehmen können. Einzige wichtige Voraussetzung: Die TeilnehmerInnen müssen schwimmen können!
Zu deiner besseren Selbsteinschätzung haben wir den Reisen folgende Symbole zugeordnet:

 

Seekajak fahren testenDiese Reisen richten sich an wirkliche Anfänger, die einmal das Fahren im Seekajak probieren wollen. Die Tagestouren sind kurz und werden oft mit Pausen unterbrochen. Wir zeigen  dir, wie du richtig paddelst, in das Boot einsteigst und was du beim Paddeln beachten musst, damit du sicher fährst. Reisen mit diesem Symbol sind auch für Kinder ab zehn Jahre geeignet.
Mindestalter: 10 Jahren in Begleitung ihrer Eltern.

 

einsteiger Für diese Touren brauchst du keine Seekajak-Kenntnisse. Wir zeigen dir zu Beginn der Reise die richtige Paddeltechnik und unterweisen in wichtigen Fragen der Sicherheit. Etwas Kondition solltest du mitbringen: Je ungeübter und ungewohnter das Paddeln für dich ist, desto anstrengender ist es zu Beginn. Mit zunehmender Übung kommt aber auch Leichtigkeit und Lust auf mehr.
Mindestalter: 16 Jahre in Begleitung ihrer Eltern, ohne Eltern 18 Jahre

 

geuebteDu suchst erste Herausforderungen im Seekajak? Dabei ist nicht Voraussetzung, dass du über Paddelkenntnisse verfügst: In einer Einführung zu Beginn der Tour zeigen wir dir den Umgang mit Paddel und Kajak. Wichtiger ist, dass du dir im Klaren darüber bist, dass du Grenzen überwinden musst, weil Etappen etwas länger sind oder die Wetterverhältnisse wechseln können.
Mindestalter: 18 Jahre.

 

trainierteBei Reisen mit diesem Symbol solltest du Paddelkenntnisse mitbringen. Die Touren - meist im Expeditionsstil - stellen sowohl mentale als auch körperliche Herausforderungen an dich. Sie verlangen Leistung oder Durchhaltevermögen, belohnen dich aber mit Stolz auf deine Leistung, atemberaubenden Abenteuern und unvergesslichen Naturerlebnissen.
Mindestalter: 18 Jahre

Fahren im Seekajak – ein bleibendes Erlebnis!

Unsere Touren-Seekajaks sind besonders für Fahrten in Wind und Wellen ausgelegt und verfügen über eine Fußsteueranlage. Die von Club Aktiv verwendeten Doppelboote sind aus PE-Kunststoff: leicht, robust und flott zu paddeln. Einerkajaks, ebenfalls PE-Boote, verlangen mehr Kraft und bessere Paddeltechnik, deshalb solltest du schon über Paddelerfahrung verfügen. Alle Kajaks werden mit Doppelpaddeln gepaddelt, die Sitzöffnung ist mit Spritzdecken geschützt und die Gepäckluken lassen sich wasserdicht verschließen. So ist das Gepäck und die Ausrüstung gut in und auf den Booten verstaut.
Zur Ausrüstung gehört bei Seekajaks eine Qualitätsspritzdecke von Zölzer und ein wasserdichter Packsack, den ihr nach der Reise behaltet. Auf allen Kajaktouren tragt ihr aus Sicherheitsgründen Schwimmhilfen. Die (See)Kajaks sind problemlos für Personen mit Körpergröße bis 1,95 m und einem Gewicht von ca. 110 kg geeignet. Bei deutlichen Abweichungen nach oben erbitten wir eine Rückmeldung.
Bei einigen Touren (Grönland, Island und Seychellen) kommen Boote unserer Partner zum Einsatz.

Die Buchung von Solokajaks empfehlen wir dir nur, wenn du über genügend Paddelerfahrung und eine ausdauernde Kondition verfügst. Fahren im Solokajak erfordert deutlich mehr Kraft und Konzentration, insbesondere, wenn mal in Wellen gefahren wird.

Ausrüstung – so viel wie sein muss

Besondere Ausrüstung brauchst du für die meisten Paddeltouren nicht. Sinnvoll sind Schuhe, die nass werden dürfen und Bekleidung, die schnell trocknet. Ein guter Sonnenschutz (Kopfbedeckung und Creme) gehört ebenso in dein Reisegepäck wie Regenschutz; das Wetter wechselt mitunter sehr schnell. BrillenträgerInnen sollten ein Brillenband dabei haben. Vervollständigt wird die persönliche Ausrüstung durch Schlafsack, Isomatte und Tagesrucksack.
Für Reisen in die Antarktis, auf den Baikalsee, nach Spitzbergen und Grönland solltet ihr zusätzlich warme (Woll)Unterwäsche, eine wind- und wasserdichte Regenjacke (Goretex o.ä.) sowie eine warme Mütze mitnehmen. Sofern notwendig und sinnvoll wird zusätzliche Wärmekleidung gestellt oder ihr könnt sie optional leihen.
Eine Tour bezogene Ausrüstungsliste findet ihr im Internet bei den jeweiligen Reisen bzw. ihr erhaltet sie mit den Reiseunterlagen.

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

Der Tragekomfort bei der Bekleidung hängt auch davon ab, ob die Temperatur richtig ist. Da jedoch die Aussentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück nicht, das immer die richtige Temperatur bietet. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

1. Schicht

Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht

- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.

4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

Tipp zum Packen:
Nur sowenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

1. Funktionswäsche (1. Schicht)

Als erste Schicht und somit direkt auf der Haut getragen, dient die Funktionswäsche. Sie wird aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, hergestellt, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern, wie dies bei Baumwolle der Fall ist. Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, so dass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Auf Grund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Dies spart Energie und erhöht die Leistungsfähigkeit des Körpers. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)

Auch bei dieser Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Allen gemeinsam sind wieder ähnliche Vorteile wie bei der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es existieren aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m2. Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)

Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Aussenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel.).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m2. Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiss produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Persönliche Ausrüstung für die Reise „Borkum – Seekajak-Kurse für Einsteiger”*)

(Auszug)

  •     1 Schlafsack bis ca. 5° C
  •     1 Schlafmatte
  •     Kopfbedeckung; Sonnencreme (ab Lichtschutzfaktor 12, ggf. Sunblocker), Sonnenbrille
  •     wind- und regenfeste Jacke mit dichtem Armabschluß
  •     Kleidung zum Wechseln
  •     Funktionsunterwäsche (keine!!!Baumwollunterwäsche, T-Shirts o.ä.,da sie schlecht trocknen und Feuchtigkeit aufsaugen)
  •     Schuhe, die nass werden dürfen (alte Turnschuhe, Trekkingsandalen)
  •     evtl. Pulswärmer oder Neopren-Handschuhe
  •     ggf. Brillenband und wasserdichte Dokumentenbox

Sonstiges:

  •     leichte Wanderschuhe
  •     Tagesrucksack
  •     Trinkflasche
  •     ggf. Fotoapparat, wasserdicht verpackt

 



*) Eine ausführliche Packliste für deine Seekajak-Reise liegt den Reiseunterlagen "Seekajak-Kurse für Einsteiger - Sicherheit und Technik" bei.

 







nach oben