Artikel zum Thema ‘Elba‘

Männerrunde

Mittwoch, den 19. Oktober 2011 von: LutzMueller

Startpunkt München - Nachtzug: Alle sind pünktlich am Bahnhof, wir verteilen uns auf die Liegewagen. Schlafend rumpeln wir durch die Nacht und kommen in Florenz mit Verspätung an. Ab in den nächsten Zug nach Pisa, dort erreichen wir wieder den vorgesehenen Anschluss. Glück gehabt.
Mit der Fähre kommen wir in Portoferraio an. Wir werden am Terminal erwartet und sind 15 Minuten später auf dem Campingplatz - Sonne, Strand, Meer und Cappuccino! Und ausruhen!
Am nächsten Tag üben wir Paddeltechnik. Und weil das Meer so schön ist - auch Kentern. Am Nachmittag kommt bereits die vorherige Gruppe an - eine reine Frauencrew. Schlecht getimt, das Ganze.

Elba Oktober 2010

Donnerstag, den 18. November 2010 von: DorotheaSchramm

Als wasserbegeisterte und bewegungsfreudige Mitsechzigerin habe ich mich kurzfristig auf die Club Aktiv-Reise eingelassen.
Reiseunterlagen waren rechtzeitig und vollständig angekommen, lediglich der Treffpunkt am Hbf München war nicht wie vereinbart.
Ab Florenz ging es gemeinsam zum Ziel : Insel Elba.
Die Vorstellungsrunde fiel nach einer nicht so erholsamen Nacht im Liegewagen unter den Tisch und es wurden konkrete Fragen zur Verpflegung angesprochen. Leider musste ich feststellen, dass mir zu meiner persönlichen Ausrüstung Besteck, Teller und Becher fehlten. Dafür hatte ich ein Geschirrhandtuch. Eine solide Plastikgabel der DB half mir über die Runden sowie natogrüne Plastiknäpfe, aus denen ich trank und aß, was mich anfangs Überwindung kostete.
Dank der Hilfe von Gabi stand auch irgendwann mein Zelt. Die totale Herausforderung folgte am nächsten Tag : Paddeln auf bewegtem Meer mit Wind! Als blutige Anfängerin kämpfte ich mich durch die Wellen und dank Gabi’s Einfühlungsvermögens gelangten wir im 2-er Seekajak auch wieder zurück. Die Einführung für Anfänger – ich war die Einzige – blieb aus.
Es folgten acht abwechslungsreiche Paddeltage, meine „Schlagkraft“ erhöhte sich langsam. Gemeinsam verbrachten wir ruhige und auch bewegte Stunden auf dem Meer, wobei ich nie Angst hatte. Morgens und abends saßen wir gemütlich beieinander und teilten uns Aufgaben und Lebensmittel. Wir lebten recht gesund und preiswert, meist vegetarisch und wurden alle satt. Ralf teilte eines Abends den restlichen Rotwein (ca. o,5l) und wir waren trotz der Rationalisierung recht lustig.
Für mich war die Reise eine echte Bereicherung in sportlicher und menschlicher Hinsicht und ich danke allen Mitfahrern. Vom Reiseleiter hätte ich mehr Engagement gewünscht
Vorschlag: Jedem Teilnehmer einen Übersichtsplan des Ufficio Informazioni zu geben
D. Schramm

Elbaumrundung September 2010

Freitag, den 15. Oktober 2010 von: LutzMueller

Wir starteten zunächst mit einem Übungstag bei leichter Brandung in Lacona. Auch eine Kenterübung gehörte dazu.
Die nachfolgenden Etappen lagen zwischen 8 und 22 Kilometern. Wir umrundeten zunächst die Südspitze, fuhren auf der Ostseite von Porto Azzurro über die Nordspitze nach Nisporto, vorbei an skurrilen Felsformationen und kleinen Buchten. Vor Portoferraio kreuzten wir den Golf und legten in Aquaviva einen Pausentag ein. Heftiger Wind verkürzte unsere nächste Etappe, so dass wir die Westseite an einem Tag passierten. In Ferrovaia legten wir bei schöner Brandung an und genossen am nächsten Morgen den Sonnenaufgang. Die letzte Etappe war ein Genuss, bei schönstem Wetter und keinem Wind.
Unterwegs hatten wir viele nette kleine Begebenheiten, sei es Kormorane und Möwen, die uns ohne Scheu bis auf wenige Meter heran ließen, sei es das morgendliche oder abendliche Licht, ein Regenschauer oder auch der verdiente Cappucce am Strand.
Insgesamt eine ruhige Tour mit kleinen Aufregern, das gehört aber dazu.